Matthias W., Internet-Dienstleister, 60:

Vermutlich liegt es auch daran, dass ich eine Tochter habe, dass mir die Veränderungen bei meiner Frau so frühzeitig aufgefallen sind. Unglaublich launisch ist meine Tochter an den Tagen vor ihren Tagen, und so ähnlich war es plötzlich auch mit Sandra – mit dem Unterschied, dass die Zickigkeit bei ihr nicht nach ein paar Tagen wieder vorbei war, sondern blieb.

„Kann es sein, dass da gerade was hormonell bei dir passiert?“, sprach ich sie an. Aber davon wollte sie partout nichts wissen.

Sie fiel mir noch im Hausflur schluchzend in die Arme

Es kam zum Beispiel vor, dass Sandra von der Arbeit kam und mir noch im Hausflur schluchzend in die Arme fiel. Dass sie sich dann minutenlang an mir festklammerte und weinte. Einen konkreten Anlass schien es nicht zu geben, das ganze Leben schien ihr irgendwie schwer geworden.

Aber dann, keine Stunde später, fauchte sie mich an: Was denn die Wasserflecken da auf dem Ceran-Kochfeld zu suchen hätten, ich wisse doch, bei kalkhaltigem Wasser müsse man immer nachputzen. Okay, so was hätte sie früher vielleicht auch gesagt, aber sie hätte sich nicht so sehr daran festgebissen, und der Ton war ein anderer gewesen.

Vom Ceranfeld über die Küche im Gesamten bis hin zum Grundsatzthema Sauberkeit im Haus – immer öfter entwickelten sich Gespräche genau so. Und immer öfter hatte ich das Gefühl: Ich kann sagen, was ich will, tun, was ich will – die Diskussion schraubt sich immer weiter hoch.

Die emotionale Achterbahnfahrt mündete in sexuelles Verlangen

Dann aber gab es neben der Verbissenheit plötzlich wieder diese weichen, tief verletzlichen Momente bei Sandra. Nicht zu vergessen das enorme sexuelle Verlangen, in das die emotionale Achterbahnfahrt des Tages am Abend häufig mündete.

Wobei ich mich im Rückblick manchmal frage, ob es das eigentlich wirklich war: ein Verlangen. Sandra kam mir zuweilen so vor, als würde sie sich etwas beweisen müssen. Als müsse sie sich dessen unbedingt sicher sein können: dass sie weiterhin attraktiv und begehrenswert war.

Na klar, ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, ich hätte darunter gelitten, dass sie wieder öfter Lust hatte. Zunächst nimmt man das so mit. Und ich nahm es ja sogar noch mit, als sie meinte, sie müsse sich mit einem anderen ausprobieren. Hier den Newsletter “Gesundheit” abonnieren

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Ich genoss es, mit ihr zu schlafen, wenn sie von dem anderen kam

Eine Zeitlang dachte ich, wir hätten eine neue Form der Lust entdeckt. Ich genoss es, mit ihr zu schlafen, wenn sie von dem anderen kam, mit dem sie gerade dasselbe getan hatte. Ich wollte mich einlassen auf dieses Neue, was da nach zwanzig Jahren in unsere Beziehung gekommen war.

Sie aber befand sich wohl längst auf dem Absprung, nehme ich an. Denn als sich herausstellte, dass der Typ, mit dem sie die Affäre hatte, charakterlich schwierig war, suchte sie sich prompt einen anderen. Einen, mit dem sie bis heute zusammen ist. Vor drei Jahren haben wir uns getrennt.

Trotzdem war es uns wichtig, eng verbunden zu bleiben, schon wegen der Kinder. Und so bekam ich dann auch mit, wie Sandra bemerkte, dass ihr mehr Haare ausgingen als sonst. Außerdem hätte sie neuerdings Panikattacken, Hitze- und Schwindelgefühle – Symptome, die anscheinend selbst sie als Anzeichen einer einschneidenden körperlichen Veränderung akzeptierte.

Reife Frauen werden für mich zunehmend spannend

Knapp zwei Jahre zu spät, sage ich mir, denn vielleicht hätten wir als Paar eine Chance gehabt, wenn wir uns dem Thema früher gestellt hätten – gemeinsam. Auch ihren frühkindlichen Verletzungen, die jetzt offensichtlich zunehmend in ihr Bewusstsein drangen. Im Grunde hätte mich das wirklich gereizt: mit den Wellen, die da kamen, zu schwingen – statt sie wegdrücken zu wollen, wie es uns eine auf Jugend getrimmte Gesellschaft vormachen will.

Und vor allem das macht mich traurig, wenn ich an das Aus dieser großen Liebe denke: dass ich feststelle, wie zunehmend spannend reife Frauen für mich werden. Tatsächlich scheint mir dieses wirkliche Bei-Sich-Ankommen und dann durch und durch befreite Weitergehen erst mit den Wechseljahren möglich.

Es gibt dieses Zeichen, das untrüglich darauf hindeutet, dass eine Frau soweit ist: Sie hat diesen feinen, ganz leicht faltigen Zug um die Lippen. Unheimlich schön und erotisch finde ich das. Wenn ich ehrlich bin: Frauen, denen ich ins Gesicht schaue und bei denen ich dieses Zeichen nicht entdecke – die interessieren mich weitgehend nicht.

Torsten P. (62), Unternehmensberater

Meine Frau, eine bis dahin fröhliche Person, wirkte ab Anfang 40 oft niedergeschlagen. Für sie selbst gab es verschiedene Gründe. Den Beruf zum Beispiel, den sie mit Ende 40 dann noch mal wechselte – sie hat eigens dafür eine weitere Ausbildung gemacht. Aber wirklich besser ging es ihr damit nicht.

Besser ging es ihr auch nur kurzfristig, wenn sie nach langem Räumen im Kleiderschrank und Vor-dem-Spiegel-Stehen endlich das richtige Outfit gefunden hatte. Lässig wollte sie rüberkommen – niemand sollte die Anstrengung bemerken, die hinter ihrer Kleiderwahl steckte. So wie auch insgesamt niemand merken sollte, wie anstrengend ihr das Leben geworden war.

Und genau das ist ihr zum Verhängnis geworden, glaube ich: Sie konnte sich nicht eingestehen, dass sie sich in einer kräftezehrenden Umbruchphase befand. Und sie hat stets weiter die perfekte Fassade hochgehalten.

Körper funktionieren nicht mehr wie gewohnt

Nur beiläufig hat sie sich mal darüber geäußert, dass da auch körperlich bei ihr was im Gang sei und dass ihre Frauenärztin ihr ein Hormonpräparat verschrieben hatte. „Ich mache mir Sorgen über die Zukunft, grüble über die Vergangenheit“ – das wäre das eigentliche Thema gewesen. Schade, dass keiner von uns es geschafft hat, es in die Beziehung zu holen.

Wieso eigentlich? Wir wollten das perfekte Paar sein, von Anfang an, vielleicht deswegen. Ich, der damals noch studierte, hatte sie, die Tochter aus konservativem Hause, geehelicht. Denen zeigen wir es, dachten wir. Und das haben wir dann ja auch. Ziemlich gut sogar.

Ab einem gewissen Alter aber kommt es darauf nicht mehr an: gut zu sein. Die Zeit des Wechsels macht der Perfektion einen Strich durch die Rechnung. Körper funktionieren nicht mehr wie gewohnt und die Seele will, dass man tiefer schaut. Gerade Frauen, denen man doch eigentlich einen vergleichsweise guten Zugang zu ihrem Inneren nachsagt, scheinen sich hier schwer zu tun.

Wechseljahre – das Wort ist zwar nie explizit gefallen

Andersrum stellte ich, als ich anfing, die mittlere und obere Führungsebene von Unternehmen zu coachen, etwas Überraschendes fest: Fast ausschließlich Männer hatte ich in der Beratung und in Seminaren, und fast immer bekam ich rasch Zugang zu ihnen. Männer scheinen mir in der Mitte des Lebens eine ungeahnte Offenheit und Durchlässigkeit zu bekommen.

Viele meiner Kunden konnten nach einer gewissen Anwärmphase problemlos über ihre Ängste sprechen, darüber, was sie im Leben bisher vielleicht versäumt hatten. Wechseljahre – das Wort ist zwar nie explizit gefallen, aber im Grunde war es klar, worum es ging: um eine Neuausrichtung. Um ein „persönliches Change Management“, wie es in der Coaching-Sprache heißt.

So manches Mal, wenn ich aus einer Beratung kam, dachte ich: Jetzt verstehst du also endlich auch deine Frau. Einander verstehen und sich zusammen weiterentwickeln, das allerdings sind zwei paar Stiefel. Für letzteres war es wohl leider zu spät: Vor sieben Jahren haben wir uns getrennt. 

Ehrlich geht es in dieser Beziehung zu, Unzulänglichkeiten dürfen sein

Dass ich danach eine Frau geheiratet habe, die recht bewusst auch ihre männlichen Anteile lebt, kommt nicht von ungefähr, glaube ich. Ehrlich geht es in dieser Beziehung zu, Unzulänglichkeiten dürfen sein. „Lachen, bis die Pupse fliegen“: Wenn meine jetzige Frau das sagt, klingt das vielleicht zunächst witzig – aber es ist mehr als das.

Wir verlieren nichts, wenn wir uns einander zeigen, wie wir sind, im Gegenteil! Verloren haben wir vielleicht die Jugend und die Möglichkeit, auf Jahre hin Pläne zu machen und uns an diesen Konstrukten festzuhalten. Im Loslassen genau davon aber wird man das, was meine Ex-Frau so verkrampft versucht hat zu sein: lässig. Und man wird sogar noch mehr: Wirklich eins, als Paar.

Tom W. (58), Leiter einer Jugendbildungsstätte:

Humor ist eine feste Größe in unserer Beziehung. Meine Frau und ich können herrlich ironisch miteinander sein! Ich komme aus einem kleinen Dorf in der Eifel, sie aus der Großstadt. „Da kannst du aber froh sein, dass wir dich hier aufgenommen haben, dass du es rausgeschafft hast aus diesem Reservat“, foppte sie mich oft. Und ich konterte: „Aha, die Bourgeoise spricht.“ „Da hält sich wohl jemand für was Besseres.“ In Konfliktsituationen konnten solche Sätze ruck-zuck die Anspannungen rausnehmen.

Aber dann kam eine Zeit, da war Satire plötzlich nicht mehr möglich. Wenn ich meine Frau liebevoll aufzog, reagierte sie ganz anders als erwartet. Eingeschnappt, gereizt. Alles, was ich sagte, schien sie wörtlich zu nehmen. Erika war 50, vielleicht seien es ja auch die Wechseljahre, die ihr auf die Stimmung drückten, meinte sie.

Ich fand es toll, dass sie das so offen angesprochen hat, denn so konnte ich künftig vorsichtiger sein. Sprüche, die man sonst einfach rausgehauen hätte, hält man dann lieber erst mal zurück. Dahingesagtes relativiert man mit: „Hey, das war ein Scherz.“ Ich glaube, es war der behutsame Umgang, der uns durch diese nicht ganz leichte Zeit getragen hat. Allerdings gehört zu einer solchen versöhnlichen Haltung wohl mehr als nur das Verstehen der aktuellen Situation.

Dass sie auf eine Schwangerschaft verzichtet hat: eine enorme Geste

Als meine Frau damals einfach nicht schwanger wurde, ist sie zu ihrem Gynäkologen gegangen. Er bestätigte, körperlich sei alles in Ordnung. Also bin ich zum Urologen, und dort hat man festgestellt, dass ich zeugungsunfähig bin. Bleiben wir weiter zusammen? Für mich lag diese Frage auf der Hand. Ich liebte meine Frau, aber ich wusste ja auch, dass sie Kinder wollte. Für sie dagegen kam eine Trennung nicht in Frage.

Der erneute Termin beim Urologen war ein bisschen komisch. Der Arzt referierte über die alten Ägypter, damals hätten zeugungsunfähige Männer für eine Nacht den besten Freund eingeladen. Dann meinte er, die Gesellschaft hätte sich ja weiterentwickelt, und dank der Möglichkeit einer Samenspende sei das mit dem Freund nun hinfällig.

Ich ging davon aus, meiner Frau sei es wichtig, das Baby im Bauch zu spüren. Aber sie sagte: Nein, wir hätten dann nicht dieselbe Basis. Es solle wirklich das Kind von uns beiden sein, keine heimlichen Hierarchien. Dass sie auf das Erleben einer Schwangerschaft verzichtet hat, mir zuliebe, finde ich eine enorme Geste. Zwei Jungs haben wir später adoptiert.

Diese Liebe ist stark genug, durch ein ganzes Leben zu tragen

Ja, man könnte das so sehen: Damals ist meine Frau in Vorleistung gegangen. Und dann, später, war ich am Zug. Vier, fünf Jahre bin ich vorsichtig geblieben, habe mir oft zweimal überlegt, was ich sagte, und mich bemüht, nicht alles, was von ihr kam, persönlich zu nehmen.

Und dann irgendwann kam die Satire zurück. Nahm sie, die Tochter eines Vaters, der in einer Baufirma gearbeitet hatte, den einfachen Handwerkersohn wieder hoch, und der Handwerkssohn wehrte sich entsprechend – ohne dass es ein Drama war.

Tatsächlich war der Wiedereinzug des Humors in unsere Beziehung das untrügliche Zeichen dafür, dass die Wechseljahre meiner Frau vorüber waren. Erleichtert ist man. Aber irgendwo auch froh, dass man etwas zurückgeben konnte. Und dass diese Liebe offensichtlich stark genug ist, durch ein ganzes Leben zu tragen, mit allen Höhen und Tiefen, die da kommen.

Leo T. (50), Kraftwagenfahrer

Als meine Frau und ich uns vor zehn Jahren auf einem Dorffest kennenlernten, war das Alter ein ziemliches Thema für sie. Tatsächlich hat es dann auch zwei Jahre gedauert, bis wir wirklich zusammenkamen: „Ich bin acht Jahre älter, irgendwann wird dich das stören“, sagte sie immer. Und dass es da doch diesen Spruch gebe: Frauen werden alt, Männer reif. So lange die Gesellschaft das so sehe, hätten es Paare wie wir nicht ganz leicht. Blödsinn, sagte ich.

Fünf Jahre lang führten wir eine wunderbare Ehe. Aber dann, vor drei Jahren, wurde es schlagartig kompliziert. Drehte ich mich jetzt auf der Straße nach einem hübschen Mädchen um, so wie ich es auch bisher ab und an getan hatte, deutete Birgit das als Signal, dass ich sie nicht mehr interessant fände. Und das konnte durchaus eine Heulattacke bei ihr auslösen. Nettes Mädel – so hätte sie früher reagiert. Sie, die schließlich durchaus auch schaute, wenn sie einen ansprechenden jungen Mann sah.

Wieso war sie auf einmal so empfindlich? Nie wäre ich auf die Idee gekommen, Birgits neuerlichen Launen mit dem in Verbindung zu bringen, worüber wir bislang höchstens mal einen Scherz gemacht hatten. „Sind das die Wechseljahre?“, hatte ich sie in Auseinandersetzungen hochgenommen.

Wieso taten wir dieses Thema bloß immer so ab, fragte ich mich

Einen Glücksfall nenne ich es, was dann passierte. Eines Abends saßen wir in geselliger Runde mit Freunden, als Gerda, eine eher korpulente Frau, sich plötzlich die Bluse vom Leib riss. Im BH saß sie da, der Schweiß rann ihr nur so über die Stirn. „Sind das die Wechseljahre?“ Zack, da war er wieder, der Spruch – nicht von mir diesmal, von anderen. Gerda begann zu weinen. „Wohl schon“, meinte sie. Wir sollten bitte Rücksicht nehmen.

Dieses Bild – Gerda, so beinahe nackt und schutzlos – hat mich lange nicht losgelassen. Wieso taten wir dieses Thema bloß immer so ab, fragte ich mich. Fragte ich Birgit. Da fing sie an, zu erzählen. Von den Veränderungen, die sie seit einiger Zeit bei sich wahrnahm: plötzliches Schwitzen, innere Unruhe. Nackt und schutzlos wirkte sie in ihrem Erzählen – und dabei gleichzeitig irgendwie stark.

Durch Birgits Offenheit ist durchbrochen worden, was vielen Paaren in dieser Phase zum Verhängnis wird, glaube ich: dieser Kreislauf aus Wegschauen, Abtun und Peinlichkeiten. Selbst gestandene Paare scheinen mit den Wechseljahren ähnlich verklemmt umzugehen wie Teenager mit der Pubertät. Und hormonell spielen sich da ja auch ähnliche Prozesse ab.

Man lässt nicht nur die Frau allein, man lässt auch sich selbst alleine

Aber die Lebenserfahrung sollte doch eigentlich einen anderen Umgang möglich machen, meine ich. Gerade beim Sex zum Beispiel, der jetzt ja kein Selbstläufer mehr ist. Zwei Möglichkeiten gibt es, damit umzugehen: sich der Situation zu stellen, gemeinsam. Oder aber: diesen Bereich innerlich für sich abzuhaken und sich dann vielleicht übers Fremdgehen oder anderes Genugtuung zu holen. Aber damit lässt man ja nicht nur die Frau allein, man lässt auch sich selbst alleine.

Dabei ist schon durch das Hinzunehmen diverser Hilfsmittel so manches möglich. Und die Umwege, die man dann geht, sind keine Notlösung, sondern schaffen eine neue Nähe.

Darum bin ich Gerda ja auch bis heute so dankbar. Denn letztlich war sie es, die den Anstoß gegeben hat für einen bewussten Umgang mit dieser Phase des Übergangs. Die übrigens so schlagartig zu Ende ging wie sie gekommen ist.

Ich merkte es daran, dass wir beim Sex erst das eine und dann das andere Hilfsmittel wegließen. Und daran, dass meine Frau mich auf der Straße wie früher auf junge Schönheiten hinwies. Ihr Alter hat Birgit seitdem nie wieder zum Thema gemacht. Vielleicht, weil ich ihr beweisen konnte, dass mich ihr Vorsprung nicht stört. Im Gegenteil. Er war eine Chance, noch näher zusammenzukommen.

Was die Wechseljahre im Körper einer Frau machen

Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 stellt der weibliche Körper allmählich die Produktion der Hormone ein, die er benötigt, um schwanger zu werden und ein Kind auszutragen.

Im zunächst instabilen Hormonhaushalt tendiert der Östrogenspiegel allmählich gegen null. Die Menopause, der Zeitpunkt, wenn die Menstruation dann aussetzt, beendet die Fruchtbarkeit der Frau endgültig.

Dieser natürliche Vorgang geht an keiner Frau unbemerkt vorbei, und sei es nur, dass er sich in einer Gewichtszunahme und trockener Haut äußert.

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit und Scheidentrockenheit zählen zu den körperlichen Symptomen, die betroffene Frauen und Mediziner den Wechseljahren zuschreiben.

Über psychische Beschwerden bis hin zur Depression gibt es bisher wenige aussagekräftige Untersuchungen.

 

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